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Es ist schon imposant, das Herzstück der Bobbahn Altenberg, das Kältemaschinenhaus ! Die 4 gewaltigen Verdichter mit je 250 kW Leistung ermöglichen es, selbst bei einer Außentemperatur von bis zu +20 oC genügend Kälte zu erzeugen, um die Bobbahn vereisen zu können.

 

 

 

                                                                                              

 

 

 

 

 

In den Sammelbehältern befinden sich ca. 45t Ammoniak, das als Kältemittel dient. Zum Vergleich: die Leistung der Kältemaschinen entspricht denen von ca. 12000 Kühlschränken.
Damit diese Anlage ein Optimum an Sicherheit und Wirkungsgrad hat, wurde ein computergesteuertes Prozeßleitsystem installiert, das in Abhängigkeit von der Witterung die Daten erfasst und den Kältemitteltransport an die jeweilige Stelle der Bahn (es existieren 50 sog. Regelstellen an der Bahn) entsprechend regelt. Selbstverständlich können in diesem System die Erfahrungen unseres Eismeisters mit eingegeben werden.  Das System läuft vollkommen automatisch, bei Störungen werden die betreffenden Diensthabenden per Telefonwählgerät und Handy informiert.

 

 

 

 

 

 

Ein weiterer techn. Komplex ist das Zielhaus, wo sich die Zeitnahme, der Bahnsprecher und die Videoüberwachung befindet. Auch dieser Komplex ist auf hohem technischen Niveau. So kann der Verantwortliche fast jeden Bereich der Bobbahn mittels Videokameras einsehen. Von hier aus wird das gesamte Training bzw. der Wettkampf geleitet. Hier befindet sich die Schnittstelle für Presse, Funk und Fernsehen, Rennleitung, Jury und Organisation.

 

                                                                                         

Meßtechnik, Zeitnahme mit Videoüberwachungssystem
Schalt- und Überwachungszentrale Kältemaschinenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Oktober wird damit begonnen, die Bobbahn zu vereisen. Im Schnitt haben ca. 8 "Eisarbeiter" eine Woche damit zu tun, die Eisschlange vom Zielauslauf bis hinauf zum Bobstart zu vereisen. Dazu wird der Betonkörper auf ca. -13oC heruntergekühlt und mittels feinem Wasserstrahl mm für mm Eis aufgebracht und das alles in reiner Handarbeit. Die Bobbahn ist dann "einsatzbereit", wenn das Eis eine Dicke von ca. 2-6 cm (Geraden weniger, Kurven etwas mehr) aufweist.

 

 

 

 

 

 

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